
18. März 2010
21 Tage in einem fremden Land. 21 Tage fremde Gerüche und ungewohnte Rhythmen in einer Sprache, die man nicht versteht.
11 französische Kfz- Azubis stürzen sich in den deutschen Alltag einer Berufschule ohne Kenntnisse der deutschen Sprache – und umgekehrt. Geht das?
Und wie kommen die Gastgeber mit ihrer Rolle klar? 21 Tage immer im Doppelpack?
Wir wollen in den nächsten Tagen ein Internet-Tagebuch aufschlagen, um zu erfahren wie Franzosen unsere Kultur kennen lernen und wie unsere deutschen Kfz- Lehrlinge 21 Tage im Tandem mit ihnen leben, lernen, arbeiten und Brandenburg und Berlin entdecken.
Wir werden lesen, welche Missverständnisse es gab, Höhen und Tiefen und von welchen Merkwürdigkeiten unsere französischen Gäste berichten können.
Viel Spaß dabei!
Elke Buresch
In Chartres 1. Tag, 13.09.10, Montag 2. Tag, 14.09.10, Dienstag 3. Tag, 15.09.10, Mittwoch 4. Tag, 16.09.10, Donnerstag
5. Tag, 17.09.10, Freitag 6. Tag, 18.09.10, Samstag 7. Tag, 19.09.10, Sonntag 8. Tag, 20.09.10, Montag 9. Tag, 21.09.10, Dienstag
11. Tag, 23.09.10, Donnerstag 12. Tag, 24.09.10, Freitag 14. Tag, 26.09.10, Sonntag 15. Tag, 27.09.10, Montag 17. Tag, 29.09.10, Mittwoch
In Teltow 1. Tag, 08.03.10, Montag 5. Tag, 12.03.10, Freitag 10. Tag, 17.03.10, Mittwoch
Ludovic und ich waren heute arbeiten und danach wollen wir noch shoppen gehen.
Weil es ja der vorletzte Tag ist, haben die Schwiegerelten uns zum Abendessen eingeladen.
Es macht echt Spaß die andere Arbeitsweise in Frankreich kennenzulernen.
Ich konnte sehr viel dazulernen und die Erfahrung ist es wert, das Projekt zu machen.
Zudem möchte ich mich auch nochmals bei meinen Chef bedanken, daß er mir das ermöglicht hat.
Marcel Hackelbusch
Bericht von Florian Werner
Am Montag sind wir schon relativ früh aufgestanden (06:00 Uhr), da Remi und ich von Chartres nach Orleans zur Arbeit fahren mussten (70 km entfernt). Um 08:15 fängt die Arbeit an. Als erstes findet immer eine kurze Teambesprechung statt. Anschließend haben wir beide bei einem Audi A4 eine Inspektion mit Zahnriemnwechsel durchgeführt. Nach der Inspektion bzw. Reparatur werden die PKW immer ausgesaugt und abgekerchert. Zum Nachmittag haben wir noch einen Satz Räder ausgewuchtet und die Werkstatt sauber gemacht. In der Mittagspause (2h) fahren wir immer zu Remis Wohnheim (2. Wohnsitz) und essen in der Kantine Mittagessen. Anschließend gibts für mich 45 min aufs Ohr legen (mir gefällt die lange Pause.
Nach der Arbeit haben wir nicht mehr viel gemacht da wir noch fertig vom Wochenende waren.
Guten Morgen Deutschland!
Ich hab die schwierige Aufgabe den wohl erlebnisreichsten Tag bis jetzt zu beschreiben.
Denn heute am Sonntag ging es nach Paris. Das war das, was die meisten bei ihrem Frankreichbesuch von ihrer Liste streichen wollten, ein Foto vom Eifelturm.
Treffpunkt war um 9:00 Uhr. Nach einer durchgefeierten Nacht war es schwierig früh um 7:30 Uhr aufzustehen, musste jedoch sein, da wir bis zur Schule einen Fahrweg von einer Stunde hatten.
Die Fahrt nach Paris dauerte ca. eine bis eineinhalb Stunden.
Der erste Anfahrtspunkt in Paris war die Seine, auf der wir eine Schiffsrundfahrt machten. Bereits da konnten wir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten sehen, unter anderem auch den Eifelturm. Danach fuhren wir weiter mit dem Bus zum Sacre Coeur, den wir erst über gefühlte tausend Treppen erklimmen mussten. Von da aus erwartete uns jedoch ein atemberaubender Blick über Paris, der die Anstrengungen vergessen ließ. Nach zwei Stunden Aufenthalt fuhren wir dann zur Champs-Elysees. Dort schauten wir uns die zahlreichen Edelgeschäfte an und sahen viele interessante Leute.
Um ca. 18:00 Uhr fuhren wir dann wieder in Richtung Schule zurück. Für viele war nach diesem anstrengenden Tag Feierabend, jedoch nicht für Loic und mich, denn wir mussten noch Loics Freundin , die übers Wochenende bei Loic war, zum Bahnhof bringen. Da gab es nur einen Haken, der Bahnhof, von dem ihr Zug abfuhr war in Paris, also fuhren wir erneut nach Paris. Fragt mich nicht, warum wir nicht einfach da geblieben sind.
Um 24:00 Uhr waren auch wir dann wieder zu Hause angekommen und fielen todmüde ins Bett.
Schöne Grüße
Florian Schröder
Tagesbericht aus Chartres von Sophie Heidler
Hallo, um mal an den letzten Tagesbericht von gestern anzuknüpfen ...
Wir fuhren nach der Arbeit also erstmal kurz ins Hotel um das Öl, den Spritgeruch und Bremsenstaub an diesem Tag hinter uns zu lassen und warfen uns die gemütlichere Alltagskleidung über. Quentin warf Fabi und mich am Hotel raus und Bacoup holte uns wenig später wieder zum Einkaufen ab (sie teilen sich nämlich grosszügig Ihre Aufsichtspflicht für uns).
Nachdem wenig später alles Lebensnotwendige schnell im Supermarkt zusammengesammelt wurde, übertließ uns Bacoup noch einmal für eine Stunde unserer Freiheit, in der wir duschen konnten, bevor es zum Treffpunkt vor unserer Hoteltür ging. Von da an fuhren die gesamten Franzosen plus wir Deutschen (getrennt wird da eigentlich schon lange nicht mehr) geschlossen (gut, es waren vielleicht sechs verschiedene Privatautos) zum "KEBAP" im Zentrum von Chartres. Ist im Übrigen ein spaßigen Unterfangen jedesmal mit 23 Mann unangekündigt an einer Kasse zu bestellen, sollte man mal gemacht haben.
Das Finale des Tages war das gemeinsame Zeitvertreiben bei strömendem Regen. Ein See in der Umgebung ist dabei irgendwie so ein Sammel- und Getummel-Platz von uns geworden. Diesmal hatten wir einen anderen Platz am Teich, an dem man sich unterstellen konnte und auch ein kleines Lagerfeuer entfacht hat. Zum Glück ist diese Stelle etwas abgelegener, so dass die Policia sich nicht allzugrosse Sorgen machen musste und dennoch mit Tatendrang vergeblich versucht hat den Geräuschen zu folgen, denn Alkohol in der Öffentlichkeit wird hier nicht allzugern gesehen wie z.B. in der Kneipe von nebenan.
Fehlendes Pflichtbewusstsein oder Verantwortung ist hier absolut kein Problem. Egal wie sehr gefeiert oder wie lange man auch unterwegs ist, selbst als Deutscher in der Truppe ohne genügend Verständigung kann man sich vollständig darauf verlassen, dass man zu jeder Zeit von überall nach Hause gebracht wird, genauso wie pünktliches Erscheinen und Tatendrang am nächsten Arbeitstag Standard sind. Ebenso wird der "Partyplatz" nach Einstellung des Betriebes gemeinsam innerhalb von Minuten aufgeräumt - kein Thema.
Ich verzichte darauf an dieser Stelle den Rahmen zu sprengen und auch noch von dem heutigen Arbeitstag zu berichten, der allerdings natürlich mindestens genauso spannend und lehrreich war.
Achso, vielleicht noch die heutige Abendplanung: Natürlich sind Fabs und ich uns wieder nicht in unserem Hotel uns selbst überlassen, sondern sind zum Abendbrot in Quentins eigener Bude geladen und danach geht es zum Bierwetttrinken zw. Deutschen und Franzosen bei Freunden von Bacoup mit hauseigener Werkstatt. Die Verständigung zwischen den Ausländern - uns, und den Franzosen - denen, funktioniert im übrigen wesentlich reibungsloser als im völlig nüchternen Zustand. Sämtliche pragmatische Werte werden hier im Falle der Verständigung zu eigen gemacht. Ganz verständlich im fremden Land mit fremder Sprache, wie ich finde.
Salut,
Sophie
So, nun haben wir die ersten 10 Tage in Frankreich hinter uns.
Der heutige Tag begann genau wie die lezten Arbeitstage mit einem kleinem Frühstueck, welches aus 2 Tassen Kaffee, 2 Scheiben Toast und einer Zigarette bestand. Anschließend wurden wir, Sophie und ich, von Quentin abgeholt und fuhren zur Arbeit bei OPEL, wo Bacou schon auf uns wartete.
Zunächst gings wie immer mit einer Inspektion los. Kurz vor der Pause kam aber doch etwas Abwechslung ins Spiel, und ich durfte als Dolmetscher fungieren, da ein slowakischer Autohändler ein Fahrzeug abholen wollte, allerdings kein Wort Englisch oder Französisch sprach; dafür aber ein ziemlich lustiges Deutsch.
Darum baten mich die Serviceberater, mit ihm zu sprechen und es dann für sie auf Englisch zu übersetzen.
Nun geht es erstmal in den Feierabend und heut' Abend treffen wir uns mit dem Rest der Gruppe zum Essen und Quatschen, vorher geht es allerdings noch schnell einkaufen, mal sehen was der Abend noch so bringt.
Schöne Grüße aus Frankreich, Fabian Ziehl
Nachdem wir uns aus dem Bett gequält hatten, 7:00 Uhr, stand der erste Arbeitstag an.
Um ca 7:45 Uhr fuhren Benoit und ich zur Arbeit, wo ich sehr freundlich von allen begrüßt wurde. Der Chef meinte dann, dass wir einen Motor ausbauen sollen.
Das haben wir auch getan und vor Feierabend war er ausgebaut und geputzt.
Um 17:00 Uhr fuhren wir dann nach Hause, wo wir nur kurz verweilten, da wir nach Chartres wollten. Dort angekommen, gingen wir mit dem Rest (Franzosen, Deutsche) zu Mäces, was futtern.
Nach dem kurzen Mahl fuhren wir zum See, wo wir eine ganze Zeit lang geschnackt haben bei einem Bierchen.
Zu guter Stund, durfte ich dann nach Hause fahren.
LG aus Frankreich, Chris Paul
Tagesbericht aus Marolle von Florian Schröder
Die erste Woche in Frankreich ist nun schon vorbei. Sie verging wie im Flug. Nun beginnt die zweite Woche und damit auch das Arbeiten in den französischen Betrieben.
Einige von uns deutschen Schülern haben den Montag noch frei, dafür müssen sie Samstag arbeiten.
Loic und ich mussten aber schon heute ran. Der Wecker klingelte um 7:30 Uhr und die Arbeit begann erst um 8:30Uhr.
Unser Weg zur Arbeit war ein Glück auch nicht so weit, nur 4km. Ich arbeite bei Renault und Peugot, also typisch französisch. Wobei mein Binom bei Renault eingeteilt ist.
Auf der Arbeit läuft alles sehr ruhig ab, kein Stress wie in Deutschland. Auch die Atmosphäre zwischen Erwachsenen und Jüngeren (uns) ist sehr locker. Nach dreieinhalb Stunden gab es dann auch schon Mittag. Punkt 12:00 Uhr sind alle Tore zugefallen und wir fuhren zu Loic nach Haus. Die Mittagspause in Frankreich beträgt nämlich 2 Stunden.
Nach dem Mittag ging es dann für weitere dreieinhalb Stunden weiter bis zum Feierabend. Wer mitgerechnet hat, erkennt, dass in Frankreich nur 7 Stunden gearbeitet wird, was mir sehr zusagt.
Der Arbeitsalltag ist im Grunde der gleiche. Loic und ich haben einen Zahnriemen und ein Getriebe bei einem kleinen 3-Zylinder Diesel Traktor gewechselt. Nach der Arbeit ließen wir den Tag ruhig ausklingen. Es gab Abendbrot mit der Familie und danach pflegten wir unsere Kontakte übers Internet.
Alles in allem war es ein sehr aufregender und interessanter Tag in Frankreich.
Ludovic, Maik und ich waren heute bei den Eltern seiner Freundin. Wir haben dort zu Mittag gegessen.
Es wurde groß aufgedeckt Fisch, Salat usw. Der Vater machte sogar den Grill an und es gab Würste, Steaks und scharfe Würste. Danach gab es wie üblich Käse.
Der Käse wurde aber diesmal auf dem Grill warm gemacht und mit Baguette gegessen.
Danach sind wir zu einem Geburtag gefahren. Die Freundin von Cindy, das ist die Freundin von Loduvic, hatte heute Geburtstag.
Sie wurde heute 14 Jahre alt und bekam ein Meerschweinchen zum Geburtstag geschenkt.
Viele liebe Grüße
Hallo, Ihr in Deutschland!
Ich wurde sehr schön in Frankreich begrüßt und meine Familie ist sehr gastfreundlich.
Hier sind sie alle richtig freundlich, wie zum Beispiel die Lehrer usw.
Heute waren wir auf der Rennstrecke in le Mans, es war sehr interessant und sehr lehrreich. Zudem gibt es noch ein Museum, wo man die Entwicklung der Autos sieht. Wie früher die Rennen gemacht wurden und wie schön schon früher manche Autos waren.
Zuletzt möchte ich noch sagen, dass ich echt froh bin, dieses Projekt gemacht zu haben, man lernt eine Menge an Erfahrung dazu und es macht sehr viel Spaß hier zu sein.
Schöne liebe Grüße, Marcel und Ludovic
Hier mein Bericht des heutigen Tages:
Heute habe ich mit Mathieu bei Florian Werner und Remi geschlafen, nachdem wir gestern beim Lichtfest waren; wir haben heute morgen lecker gefrühstückt, es gab Baguette mit selbstgemachter Marmelade und Tee. Wir haben uns dann fertig gemacht und sind so gegen 9 Uhr los gefahren zur Schule und haben dort die anderen getroffen, um dann mit 'nem Bus nach Le Mans zu fahren und uns das 24-Stunden-Rennen der LKWs anzuschauen.
So gegen 17:30 sind wir mit dem Bus zurück gefahren und gegen 19 Uhr angekommen, dann waren wir alle gemeinsam einkaufen.
Bei Remi haben wir uns umgezogen und sind so gegen 21:30 Uhr losgefahren, um mit Remi, Florian, Sophia (Sprachbegleiterin) und Mathieu in ein typisch belgisches Restaurant zu gehen. Dort haben wir lecker gegessen.
Die Franzosen haben Muscheln gegessen und wir Deutschen haben es dann auch probiert, denn von uns 3 hatte noch nie vorher jemand Muscheln gegessen, sie haben gar nicht so schlecht geschmeckt.
Gegen 23:30 sind wir dann nochmal kurz nach Chartres gefahren zum Lichterfest, sind dann gegen 0 Uhr zu denn anderen gefahren nach Chateauneuf und haben da dann gefeiert.
David Bodemer
Der Morgen begann (so wie immer) mit einem schönen Frühstueck (Baguette mit Marmelade und Tee aus einer Schale). Anschließend sind wir zur Schule gefahren. Von 08:15 Uhr bis 12:30 Uhr hatten wir Tandem Unterricht (Sprachkurs). Danach bis 13:30 Mittagspause mit Essen in der Schulkantine.
Anschließend machten wir (Gruppe1) einen Ausflug nach Chartres (Innenstadt). Dort nahmen wir an einer Stadtrundfahrt teil (mit der Bimmelbahn) und bekamen anschließend eine Führung durch Notre Dame de Chartres. Wir bestiegen einen der zwei Kirchtürme und hatten einen riesigen Überblick von Chartres.
Zum Abend kamen Mathieu, David und Benoit mit Chris zu Besuch. Remis Eltern machten ein sehr schönes Abendbrot für uns alle. Anschließend fuhren wir zum Lichterfest in Chartres und trafen dort noch einige Freunde, fuhren mit dem Riesenrad und hatten 'ne Menge Spaß. Mathieu und David haben bei uns übernachtet.
Florian Werner
Nachdem wir nach dem Tischtennistunier uns alle zum Bowling verabredet hatten und im Durchschnitt um ein Uhr zu Hause waren, fiel einigen das Aufstehen am nächsten Tag dann doch recht schwer. Trotzdem musste es weiter gehen.
Um 11 Uhr kamen zwei Damen von verschiedenen Tageszeitungen und haben Mathieu und mich interviewt. Hauptsächlich waren es Fragen wie, wie seid ihr zu diesem Projekt gekommen? Wie gefällt es euch? Was erwartet ihr? Dann gab es zum Abschluss noch ein Gruppenfoto und dann war die ganze Aktion auch schon wieder vorbei.
So gegen 12 Uhr sind wir in das hauseigene Restaurant gegangen, in dem Kellner und Köche ausgebildet werden. Die Bewirtung und das Essen waren 1A, das erste mal, dass ich drei Gabeln, drei Messer und zwei Loeffel auf dem Tisch hatte. Das Menue bestand aus sechs Gängen, von Fisch in einer Muschel serviert über Hähnchen und sämtlichen Süssigkeiten, war fuer jeden Geschmack etwas dabei. Das Essen hat, glaub ich, ca. 2 Stunden und 30 Minuten gedauert. Nach dem Essen ging es noch schnell vor das Schultor auf eine Zigarette und dann ist ein Teil der Klasse nach Chatré gefahren und der andere Teil hat Elektrotechnik gehabt (morgen wird es andersrum sein).
Wie jeden Tag entfachte nach dem Unterricht auf dem Schulparkplatz eine Disskusion "Was machen wir jetzt?" Entschieden wurde, dass wir zu Rémir fahren, dort ein wenig essen und quatschen. Nach und nach fuhren alle nach Hause, auf dass morgen nicht wieder einige verschlafen.
Liebe Grüsse aus Frankreich, Martin Jolitz
Nach einer anstrengenden Nacht mit nur vier Stunden Schlaf, klingelte der Wecker um 6.45 Uhr. Da die französischen Schüler gleich neben uns im Hotel übernachteten, fuhren wir alle geschlossen den 10 Minuten langen Weg zur Schule.
Dort begann der Tag in der Schule, wie auch am Montag, mit vier Stunden Sprachkurs, der uns alle nicht so ganz begeisterte, da wir keine weiteren Fortschritte machten. Nach dem Sprachkurs folgte das gemeinsame Mittagessen.
Am Nachmittag wurden wir wieder in zwei Gruppen geteilt. Unsere Gruppe beschäftigte sich mit den elektrischen Systemen des Fahrzeugs. Wir arbeiteten mit unseren französischen Partnern in Gruppen an elektrischen Bauwänden und an Schaltungen. Die Verständigung erfolgte mit Hilfe der Sprachbegleiterin Sophia und auch selbstständig.
Nach dem Unterricht wurde ein Tischtennisturnier organisiert, bei dem wir die angefr.... Kilos wieder abtrainierten.
Die Tage sind schön aber auch anstrengend.
Viele Grüße, Carolin Baatz.
Nach dem Aufstehen um 6:30 folgte ein kurzes Frühstück, wo ich sehr erschrocken war, dass mein Kaffeewasser in der Mikrowelle warm gemacht wurde. Nach diesem kurzen Kulturschock ging es dann zur Schule, wo wir dann wieder Sprachunterricht hatten, gewöhnungsbedürftiger Sprachlehrer. Danach folgte ein kurzes Mittagessen und dann der Fachunterricht mit Mr. Fouché. An der Verständlichkeit hapert es zwar noch ein wenig, aber nach mehrfachem Erklären und Übersetzen der Sprachbegleiterin trat dann langsam Verständnis bei mir ein.
Mfg Maik Fröhlich
Als wir in Frankreich angekommen sind, wurden wir sehr herzlich empfangen. Vom Flughafen aus wurden wir in mehreren Autos in die Schule von Chartre gefahren, wo wir auch sehr herzlich vom Schulleiter und den Lehrern empfangen wurden. Danach folgte eine kurze Begrüßung und ein Rundgang durch die Schule von Chartre. Zum Mittagessen in der Schulkantine gab es ein leckeres Buffet mit verschiedenen Salaten, Käse mit sehr viel Brot und Gebäck. Danach hatten wir Sprachunterricht im Tandemkurs, wo wir unser Französich bzw. Deutsch ein wenig aufgefrischt haben.
Nach der Schule ging es dann zu den Familien bzw. zu den Hotels in Chartre und Umgebung. In der Familie, wo ich aufgenommen wurde, waren die Eltern sehr gastfreundlich und fuhren große Mengen an Speisen auf. Doch bevor wir gegessen haben, mussten wir einen kleinen Apperetiv trinken. Danach haben wir dann als Vorspeise Salat, als Hauptgang Steak und zur Nachspeise Käse und Pudding gegessen.(Unmengen)
Als wir fertig mit essen waren, sind wir ins Bett gegangen worauf ein tiefer Komaschlaf folgte, da wir um 3:00 Uhr aufgestanden sind und es nun mittlerweile 23:00 Uhr war.
Mfg Maik Fröhlich
Also ich finde das Tandemprojekt ist eine sehr gute Möglichkeit, die andere Kultur und die andere Arbeitsweise des Landes kennen zu lernen.
Ich habe sehr viel Spaß mit meinen Tandemkollegen Ludovic und wir verstehen uns sehr gut.
Wir reden in mehreren Sprachen miteinander Englisch, Deutsch, Französisch. Auch das Miteinander in der Gruppe find´ ich sehr gut. Ich persönlich hätte mir das Projekt nicht so gut vorgestellt und bin sehr positiv überrascht.
Es passieren viele unerwartete Dinge:
Wir waren in Berlin am Samstag, den13.03.2010 am Mauermuseum und da sind Kinder wie Frauen gekleidet herumgelaufen und haben um Geld gebettelt. Ludovic und ich haben uns eine angehört und die nächste wollten wir uns nicht mehr anhören. Also machten wir uns aus, wenn die nächste kommt, dann sprechen wir sie in Französisch an, ob sie französisch kann, weil die Frauen immer nur fragten: „You speak English oder Deutsch?“ So passierte es auch: Eine Frau kam und fragte, ob wir English könnten. Wir sagten: „Nein“ „Deutsch?“ Wir darauf: „Nein.“ Dann fragte Luduvic, ob sie Französisch könne. Und sie erwiderte zu unserem Erschrecken „Ja“ und meinte zu Ludovic, ob er Geld für sie hätte, weil sie keine Essen habe. Ludovic machte ein erschrecktes Gesicht und antwortete, dass er hat kein Geld hätte.
Die Frau ging und wir lachten uns kaputt.
Ein ungewöhnliches Erlebnis hatten wir in Potsdam in der Straßenbahn. Da fingen betrunkene Menschen, die rechtsorientiert waren mit Punks in der Straßenbahn Streit an. Die Straßenbahn stoppte. Und viele von uns mussten sich zusammennehmen, um nicht da rein zu geraten. Viele von den Franzosen wollten da hin. Am Ende kam die Polizei und nahmen die rechtsorientierten Personen mit.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich ein sehr guten Kontakt zu meinem französischen Tandemkollegen Ludovic habe. Er ist für mich ein Freund geworden. Wir haben uns auch ausgemacht, dass wir weiterhin Kontakt halten werden und ich vielleicht mal Urlaub in Frankreich mache.
Marcel Hackelbusch
Am 12.03.10 begann der Tag mit meinem französischen Austauschlehrling typisch deutsch. Um 6.00uhr klingelte der Wecker. Loic hatte sich nach drei Tagen langsam an diesen Rhythmus gewöhnt. Wir haben Frühstück gegessen und sind dann zur Schule gefahren. Am Vormittag absolvierten wir wie die anderen Tage den Tandemsprachkurs wobei uns der Tandemlehrer Herr Gäbler noch einmal ausdrücklich klar machte das wir doch mehr lernen sollten. Doch Loic und Ich fühlten uns dabei nicht angesprochen, denn wir gaben uns sehr viel Mühe uns gegenseitig zu verstehen und lernten fleißig.
Am Nachmittag dann bekamen wir noch eine Autohausführung bei Renault König welche ebenfalls sehr interessant war. Danach gab es dann Mittag, ebenso typisch deutsch, Ente mit Rotkohl. Nach dem Mittag bekamen wir eine Einweisung von Frau Buresch wie das Wochenende abläuft und wie die Unterkünfte verteilt sind.
Am Abend trafen wir uns mit fast allen anderen deutsch-französischen Paaren im Alex in Potsdam einem Restaurant und tranken gemütlich ein oder zwei Bier. Danach fuhren wir gemeinsam zur Bowlingbahn in Potsdam-Babelsberg. Da hatten wir alle viel Spaß. Loic ist in unserer Gruppe erster geworden und ich zweiter.
Nach dem Bowling blieb Loic und Ich noch auf eine Partie Billard. Als wir dann die Bowlingbahn um etwa 2.00uhr verließen hatten wir noch kein Plan wie wir nach Hause kommen da von den anderen keiner mehr einen Platz frei hatte. Auch die Bowlingbahnbetreiber kannten die Busfahrzeiten leider nicht. Also gingen wir erst mal los und suchten uns eine Bushaltestelle. Jedoch konnte ich keine Busfahrzeit ermitteln. Ob das am Alkohol lag oder der schwierig-lesbaren Fahrpläne, das sei dahin gestellt. So fragte mich Loic ob wir nicht trampen könnten und kaum gefragt, hatte er schon den Daumen hoch gehoben. Und prompt hielt das zweite Auto an. Es war ein seriös wirkender Secruritymitarbeiter der uns netter Weise bis vor die Haustür brachte. So sparten wir uns das Taxi. Dort angekommen gingen wir noch schnell auf ein Bier in eine Studentenkneipe.
Um ca. 3.00Uhr dann fielen wir erschöpft ins Bett. Das war ein erlebnisreicher Tag.
Florian Schröder
Le lundi 8 Mars 2010 les apprentis inscris au projet Franco Allemand se sont présentés devant le CFA Interpro á 6H du matin pour le départ en l'Allemagne. Ensuite nous avons pris un car loué par le CFA Interpro pour se dirriger vers l'aéroport (Orly), 1H plus tard nous étions arrivé. Nous avons eu de l avance donc Monsieur Thierry nous a gracieusement offert un café pour tuer le temp. Puis nous avons enrigistrés nos baguages et controlé par le poste de controle sécurité, certains d'entre nous on due y laisser quelques affaires personnels qui étaient jugé trop dangereux á bord dún avion. Et nous voila partie pour 1H45 environ de vol. Une fois attérie nous avons repris nos baguage puis certains élèves Allemands nos attendaient á l´aéroport pour ensuite nous conduire dans leur établissement scolaire. Láutre partie du groupe Allemands sont resté dans leur CFA pour nous préparer un déjeuner très copieux ceci dit. Ensuite on nous a expliqué le planning des 3semaines que l ont allaient passer. Puis la fin de la journée fut sonné, donc nous rentrions chez le binome qui nous a étais dédié. Arrivé chez lui il m a prensenté a sa famille et nous avons bu un apéritif á la facon Allemande. Nous avons diner et ous nous sommes couché car la journée fut très longue et mouvementé. Pour ma part que je sois dans leur CFA ou dans la famille j´ai étais chaleureusement acceuillis, je ne regrette en rien de faire cette expérience linguistique.
Rémi Guesdon
Ankunftstag der Franzosen. Wir (Frau Buresch, unsere Lehrerin und Koordinatorin des Projekts und ein Teil der deutschen Austausch-Azubis) empfingen die Franzosen am Flughafen Berlin-Tegel und fuhren gemeinsam zum OSZ Teltow. Bei der Fahrt merkte ich, dass die Verständigung nicht unbedingt leicht ist. Im OSZ Teltow hatten bereits die anderen deutschen Azubis eine gut gedeckte Tafel vorbereitet. Nachdem alle eingetroffen waren, wurden die Franzosen vom Schulleiter begrüßt. Anschließend wurde gegessen und getrunken. Nachdem der Hunger gestillt war, fanden die "Tandem-Spiele" statt. Jeder stellte sich spielerisch vor und zeigte seine wichtigsten Interessen. Dadurch fiel es ein wenig leichter, den richtigen Tandem- Partner zu finden.
Rèmi und ich verstanden uns gut und entschieden uns, die 3 Wochen gemeinsam zu erleben.
Als erstes fuhren wir Essen und Trinken einkaufen. Zu Hause angekommen, zeigte ich ihm alle Räume. Anschließend gingen wir zu meinen Großeltern (wohne mit ihnen gemeinsam im Haus). Rèmi bekam einen Aperitif und meine Großeltern ein Gastgeschenk (eine spezielle Schokolade aus Chartres). Danach aßen wir Abendbrot und tranken ein, zwei Bier und versuchten uns mit Gestiken, Englisch, einem Zettel und Stift zu verständigen.
Florian Werner
OSZ Teltow, Potsdamer Straße 4, 14513 Teltow
Telefon: 03328 35070, Telefax: 03328 350717, E-Mail: